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ENERGIE-CHRONIK |
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Der Strompreisindex (rot) des Verbands der industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) setzt sich aus Strompreisen und Netznutzungsentgelten zusammen. Als Strompreis gilt der Durchschnittspreis des Vormonats am EEX-Terminmarkt für die kommenden vier Quartalsprodukte. Der Base- und Peakloadanteil wird in Abhängigkeit von typischen Jahresbenutzungsstunden bei Industriekunden (3000, 4000, 5000 und 6000 h/a) gewichtet. Das Netznutzungsentgelt errechnet sich aus den Gebühren, die die Regelzonennetzbetreiber für entsprechende Mittelspannungslieferungen verlangen.
Seit November 2014 veröffentlicht der VIK
außerdem einen "Endpreisindex" (blau),
der zusätzlich Steuern, Abgaben und Umlagen berücksichtigt.
Er soll damit die Gesamtkostenentwicklung für typische
Mittelspannungskunden besser widerspiegeln als der klassische
VIK-Strompreisindex, der seitdem als "VIK-Basisinsdex" bezeichnet wird.
In die Annahmen und Berechnungen fließt dabei vor allem die
EEG-Umlage mit ein, die seit 2009 stark gestiegen ist, und zwar in
Höhe des Normalsatzes. Der VIK begründet dies damit,
daß die reduzierte EEG-Umlage nach § 64 EEG von einem
Großteil der Mittelspannungskunden nicht beansprucht werden
könne. Die Werte wurden bis Anfang 2002 zurückerrechnet.
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